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K√ĖNIGSKINDER IMMOBILIEN-GLOSSAR

Altbau

Vorhandene Gebäude werden nach ihrem Alter unterschiedlich als Altbauten eingestuft. Teilweise wird von Bauten, die vor 1948 entstanden sind, teilweise von Bauten, die älter als 30 Jahre sind, ausgegangen.

Altersversorgung

Es empfiehlt sich, die Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentums so zu planen, dass die Immobilie mit dem Eintritt des Bauherrn in den Ruhestand möglichst belastungsfrei ist. Ein bezahltes Haus oder Eigentumswohnung ist eine wichtige Säule der Altersversorgung, da dies einerseits das Rentnerbudget um die Miete entlastet und andererseits einen inflationssicheren Sachwert darstellt.

Anderkonto

Treuhandkonto eines Notars f√ľr die Verwahrung von Fremdgeldern.

Annuität

So bezeichnet man den Betrag, den Sie f√ľr ein Darlehen oder eine Hypothek regelm√§√üig j√§hrlich aufzuwenden haben. Diese Annuit√§t ist ein stets gleichbleibender ( monatlicher/ viertelj√§hrlicher) Betrag, der sich aus einem Zinsanteil ( laufend abnehmend, weil Sie ja regelm√§√üig abzahlen) und einem Tilgungsanteil ( laufend zunehmend, weil auf die abnehmende Darlehenssumme immer weniger Zinsen zu zahlen sind) zusammensetzt. Die ersparten Zinsen werden zur Tilgung eingesetzt, so dass die Jahres- bzw. Monatsraten immer gleich bleiben, bis der gesamte Kredit zur√ľckgezahlt ist.

Annuitätendarlehen

Damit ist genau der Kredit gemeint, der im Stichwort Annuit√§t erl√§utert wurde. Je nach den finanziellen M√∂glichkeiten lauten dann die entsprechenden Vereinbarungen: "8 % Zins und 1 % Tilgung zuz√ľglich ersparter Zinsen".

Auflassungsvormerkung

Dient der Sicherheit des K√§ufers eines Grundst√ľcks auf Eintragung ins Grundbuch. Damit sind Verf√ľgungen, die nach Eintragung der Auflassungsvormerkung √ľber das Grundst√ľck getroffen werden, gegen√ľber dem K√§ufer unwirksam. Das hei√üt zum Beispiel, dass ein "heimlicher" Zweitverkauf der Immobilie nicht m√∂glich ist, weil die Auflassungsvormerkung im Grundbuch als Sperre wirkt.

Aussenbeleuchtung

Die Au√üenbeleuchtung ist bei beginnender Dunkelheit einzuschalten. Kommen Passanten durch fehlende Beleuchtung zu Schaden, so tr√§gt der Eigent√ľmer die entstehenden Sch√§den.

Baulastenverzeichnis

Das Baulastenverzeichnis ist bei den Bau√§mtern der Gemeinde hinterlegt. Hier werden Lasten und Beschr√§nkungen eines Grundst√ľcks vermerkt, sofern diese von √∂ffentlichem Interesse sind. Zum Beispiel Abstandsfl√§chen√ľberschreitungen oder auch Wegerechte zur Erschlie√üung eines Grundst√ľcks. Bevor Sie eine Immobilie erwerben, sollten Sie das Baulastenverzeichnis einsehen, um vor etwaigen √úberraschungen gesch√ľtzt zu sein.

Bebaubarkeit

Zur Bebauung eines Grundst√ľcks ist grunds√§tzlich eine Baugenehmigung erforderlich. Wenn jedoch eine Baugenehmigung nicht oder nicht zwingend vorgeschrieben ist, gen√ľgt das Vorliegen einer Best√§tigung der zust√§ndigen Beh√∂rde, dass die Baugenehmigung als erteilt gilt oder nach den baurechtlichen Vorschriften mit dem Bauvorhaben begonnen werden darf.

Bebauungsplan

Bezeichnet das Baugebiet und schreibt planungsrechtliche Mindesterfordernisse vor, an die Sie sich halten m√ľssen. Sie k√∂nnen und sollten ihn beim kommunalen Bauamt einsehen, denn mitnehmen oder kopieren ist selten m√∂glich.

Belastung

Es ist wichtig, dass die Grenze der eigenen Belastung im Anschluss an den Bau oder Kauf eines Objektes nicht √ľberschritten wird. Die finanzielle Belastung sollte 40 % des Nettofamilieneinkommens nicht √ľberschreiten. Sicherheitshalber sollten Sondereinnahmen nicht in die Berechnungen mit einflie√üen, da sie nur selten regelm√§√üig und verl√§sslich sind.

Beleihungsgrenze

Auf der Grundlage des Beleihungswertes wird eine sogenannte Beleihungsgrenze festgesetzt. So werden 60 - 80% bei Hypothekenbanken, 80 - 90% bei Banken und Sparkassen, 45% bei Lebensversicherern und 80% bei Bausparkassen , des Beleihungswertes bei Wohnungsbaufinanzierungen als Obergrenze der Fremdfinanzierung festgesetzt.

Beleihungswert

Danach richtet sich die H√∂he der zu vergebenden Finanzierungsmittel f√ľr das Immobilienobjekt. Grunds√§tzlich spielt daf√ľr der Bauwert (sprich: die Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten) und der Bodenwert (sprich: der auf Dauer erzielbare Preis f√ľr ein solches Grundst√ľck) eine Rolle.

Bereitstellungszinsen

Sie fallen vom Zeitpunkt der Darlehenszusage jeweils f√ľr den Teil an, der noch nicht ausgezahlt ist. Sie werden berechnet f√ľr die Zeitspanne, in der ein zugesagter Kredit nicht abgerufen wird. Das trifft meist in F√§llen zu, in denen Teilkredit-Auszahlungen sich am Baufortschritt orientieren. Das k√∂nnen der gesamte Betrag oder jeweils entsprechende Teilbetr√§ge sein. Am g√ľnstigsten f√ľr Sie ist es nat√ľrlich, wenn √ľberhaupt keine Bereitstellungszinsen zu zahlen sind. Das sollte Ihr erstes Ziel sein. Ist das nicht durchzusetzen, so kann es im Endeffekt auf dasselbe hinauslaufen, wenn Sie den Zeitpunkt m√∂glichst weit hinausschieben k√∂nnen, ab dem Bereitstellungszinsen zu zahlen sind. Etwa erst nach 6, 10 oder 12 Monaten. Vieles h√§ngt dabei von einer geschickten Finanzplanung ab.

B√ľrgschaftssicherung

Anstelle der Sicherheiten nach ¬ß 3 ff. MaBV, k√∂nnen Zahlungen des K√§ufers auch dadurch gesichert werden, dass der Bautr√§ger dem K√§ufer die selbstschuldnerische B√ľrgschaft einer Bank aush√§ndigt, in welcher der B√ľrge f√ľr alle etwaigen Anspr√ľche des K√§ufers auf R√ľckgew√§hr oder Auszahlung seiner Verm√∂genswerte einsteht. (¬ß 7 MaBV). Die B√ľrgschaft ist zur√ľckzugeben, wenn die Voraussetzungen nach ¬ß 3 MaBV eingetreten sind und sich der Bautr√§ger an den Ratenplan gem√§√ü MaBV h√§lt oder - falls er das nicht tut - das Vertragsobjekt vollst√§ndig fertiggestellt ist. Gesichert werden m√ľssen s√§mtliche Zahlungen, die der K√§ufer geleistet hat. Es reicht daher nicht aus, wenn dem K√§ufer nur hinsichtlich eines Teils der von ihm bezahlten Betr√§ge eine B√ľrgschaft gestellt wird.

Carport

Ein Carport dient als Garagenersatz. Er besteht häufig aus einer Balkenkonstruktion aus Holz mit drei Wänden und Überdachung.

Darlehen

Meiden Sie auf jeden Fall eine √úberfinanzierung, bei der die Darlehenssumme √ľber den reinen Kaufpreis hinausgeht!

Disagio

F√ľr die Finanzierung selbstgenutzter Immobilien ist ein Disagio in der Regel nicht sinnvoll.

Disagio, Damnum

Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag, z.B. eines Geb√§udedarlehens. F√ľhrt zu einem niedrigeren Nominalzins f√ľr das Darlehen und somit zu einer geringeren monatlichen Belastung.

Effektivzins

Der Effektivzins gibt die tats√§chlichen Kosten, den "Preis" eines Kredits an. Er ber√ľcksichtigt neben dem Nominalzins auch Bearbeitungsgeb√ľhren, ein Disagio, die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung und eventuelle Vermittlungsprovisionen. Der Effektivzins ist der beste Ma√üstab, Kreditangebote mit gleicher Zinsbindung zu vergleichen. Banken m√ľssen allerdings nach der Preisangabenverordnung nicht alle Kreditkosten in den Effektivzins einrechnen. Zus√§tzlich fallen oft noch Sch√§tzgeb√ľhren, Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschl√§ge und Kontof√ľhrungsgeb√ľhren an. Sie sollten sich vom Effektivzinsvergleich nicht allzu viel versprechen. Denn einige wichtige Kostenbestandteile sind im Effektivzins nicht enthalten, haben aber auf die Gesamtbelastung aus einem Kredit unter Umst√§nden ganz erheblichen Einfluss.

Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage wird √ľber 8 Jahre gezahlt. Um sie in vollem Umfang nutzen zu k√∂nnen, ist es wesentlich, dass die Bezahlung des Kaufpreises und die Ummeldung auf die neue Adresse im gleichen Jahr erfolgen. Wird zum Beispiel eine Wohnung in 1999 erworben und bezahlt, die neuen Eigent√ľmer sind aber erst ab 2000 offiziell dort mit ihrer Adresse gemeldet, so wird f√ľr 1999 die Eigenheimzulage nicht gezahlt. Dieses Jahr ist dann tats√§chlich verloren und wird nicht sp√§ter wieder angeh√§ngt! (siehe Gesetze: Eigenheimzulagegesetz) Die Eigenheimzulage wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr neu gew√§hrt.

Eigenkapital

Setzen Sie f√ľr die Finanzierung einer eigenen Immobilie so viel Eigenkapital wie m√∂glich ein. Eine stets verf√ľgbare Reserve von 3 bis 6 Nettomonatsgeh√§ltern sollten Sie allerdings f√ľr unvorhergesehene Ausgaben behalten.

Erbbaurecht

Dinglich gesichertes, zeitlich befristetes Recht an einem Grundst√ľck, auf- oder unter der Oberfl√§che ein Bauwerk zu errichten. Das Erbbaurecht ist belastbar, ver√§u√üerlich und vererbbar. Entgelt f√ľr die Gew√§hrung eines Erbbaurechts ist der Erbbauzins.

Errichtung des Bauwerkes

Ist das Vertragsobjekt noch nicht vollst√§ndig hergestellt, so m√ľssen genaue Pl√§ne und eine m√∂glichst detaillierte Baubeschreibung Inhalt des Vertrags sein. Dies kann auch durch Verweisung auf eine andere notarielle Urkunde geschehen. Abweichungen und Erg√§nzungen hierzu sind in den Vertrag des K√§ufers aufzunehmen. Der Bautr√§ger darf sich √Ąnderungen in der Bauausf√ľhrung nur insoweit vorbehalten, als sie dem K√§ufer unter Ber√ľcksichtigung der Interessen des Bautr√§gers zugemutet werden k√∂nnen (¬ß10 Nr. 4 AGBG). Bautr√§gervertr√§ge sollen einen bestimmten Fertigstellungstermin enthalten, wobei zwischen bezugsfertiger Herstellung und vollst√§ndiger Fertigstellung differenziert werden sollte. F√ľr den Fall der Termin√ľberschreitung sieht das Gesetz einen Anspruch des K√§ufers auf Schadensersatz vor. Im Vertrag kann auch eine Vertragsstrafe oder eine Entsch√§digung f√ľr den Nutzungsausfall vereinbart werden.

Ertragswert

Der Wert, der sich aufgrund der Rentabilität einer Liegenschaft errechnet. Im Gegensatz: Sachwert.

Fertigstellung

F√ľr die vollst√§ndige Fertigstellung ist die Erf√ľllung aller vertraglich vereinbarten Leistungen ma√ügeblich. Hierzu geh√∂rt auch die Beseitigung aller festgestellten M√§ngel.

Finanzierungsvollmacht

Will der Bauträger bei der Bestellung der Finanzierungsgrundpfandrechte nicht persönlich mitwirken, so kann er den Käufer zur Abgabe der entsprechenden Erklärungen bevollmächtigen.

Flurst√ľck

Bezeichnet die Fl√§che mit einer Nummer, wodurch Ihr Grundst√ľck genau zu identifizieren ist. Das Flurst√ľck ist meist ein Teilst√ľck einer gr√∂√üeren Grundfl√§che, genannt Flur.

Freistellungserklärung

H√§ufig sind die in Abteilung III eingegebenen Grundpfandrechte h√∂her als der Kaufpreis der Immobilie. Der Verk√§ufer/Notar fordert dann eine Freistellungserkl√§rung der Gl√§ubiger √ľber die H√∂he der eingetragenen Grundpfandrechte an und sichert so die lastenfreie √úbergabe an den K√§ufer.

Fördermittel

Erkundigen Sie sich, ob Sie f√ľr Ihren Bau oder Kauf √∂ffentliche F√∂rdermittel in Anspruch nehmen k√∂nnen. Die Bundesl√§nder vergeben zinsg√ľnstige Darlehen und Zusch√ľsse (einkommensabh√§ngig). Junge Familien erhalten Nachrangkredite von der Kreditanstalt f√ľr Wiederaufbau (KfW). KfW-Mittel gibt es auch f√ľr die Wohnungsmodernisierung in den neuen Bundesl√§ndern sowie f√ľr energiesparende Bauma√ünahmen in den alten Bundesl√§ndern. H√∂he und Dauer der steuerlichen F√∂rderung h√§ngen vom Fertigstellungs- und Erwerbszeitpunkt ab. Angesichts der neuen Wohneigentumsf√∂rderung ist es unumg√§nglich, sich genau zu informieren, wie sich diese auf Ihre Finanzierung auswirkt. Lassen Sie sich professionell beraten!

Gemeinschaftseigentum

Eigentum der Gesamtheit der Wohnungseigent√ľmer an dem Grundst√ľck sowie den Teilen, Anlagen und Errichtungen eines Geb√§udes mit Eigentumswohnungen, die nicht im Sondereigentum der Wohnungseigent√ľmer stehen.

Gemeinschaftsordnung

In der Regel Bestandteil der Teilungserkl√§rung. Regelt das Miteinander der einzelnen Wohnungseigent√ľmer.

Gewährleistung

Die Frist f√ľr Gew√§hrleistungsanspr√ľche auf Baum√§ngel betr√§gt nach VOB nur 2 Jahre, nach BGB 5 Jahre. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die BGB-Variante im Kaufvertrag beurkundet wird.

Grundbuch

Bei dem Amtsgericht gef√ľhrtes Register, in dem die Besitz- und Rechtsverh√§ltnisse an Grundst√ľcken festgehalten sind. Es genie√üt √∂ffentlichen Glauben, was bedeutet, dass jeder, der ein berechtigtes Interesse an der Einsichtnahme des Grundbuches hat, sich auf die Eintragungen verlassen kann. Nur durch Eintragung in das Grundbuch wird man Eigent√ľmer.

Grundbuchlasten

Übernehmen Sie nach Möglichkeit immer ein lastenfreies (ohne Eintragungen) Grundbuch, da ansonsten wertmindernde Bedingungen zu Ihren Lasten gehen.

Grunderwerbssteuer

Eine bei Erwerb von Inl√§ndischen Grundst√ľcken erhobene Steuer, die vom Erwerber zu tragen ist. Der Steuersatz betr√§gt einheitlich 5 % vom Erwerbspreis. Steuerbefreiung im wesentlichen bei Erwerb von Verwandten in gerader Linie und vom Ehepartner.

Grundpfandrechte

Ein Grundpfandrecht ist ein Pfandrecht an einem Grundst√ľck. Es erm√∂glicht, dass Grundst√ľcke und grundst√ľcksgleiche Rechte (z.B. Erbbaurecht) als Kreditsicherheiten f√ľr Realkredite verwendet werden k√∂nnen. Grundpfandrechte sind die Hypothek, die Grundschuld und die Rentenschuld. Alle Grundpfandrechte m√ľssen im Grundbuch in Abt. III eingetragen sein.

Grundschuld

Dingliche Sicherheit f√ľr eine Forderung f√ľr die das Grundst√ľck haftet. Sie ist im Unterschied zur Hypothek vom Bestand der zugrunde liegenden Forderung unabh√§ngig.

Grundschuldeintragungen

Pr√ľfen Sie, ob Sie als K√§ufer bereits eingetragene Grundschulden √ľbernehmen k√∂nnen. Insbesondere brieflose Grundschulden k√∂nnen unproblematisch √ľbernommen werden. Sprechen Sie mit Ihrem Kreditinstitut, evtl. ist die Grundschuld sogar zugunsten Ihres Kreditinstituts eingetragen. Sie k√∂nnen erhebliche Eintragungsgeb√ľhren des Notars und des Gerichtes sparen, der Verk√§ufer spart L√∂schungsgeb√ľhren.

Haustechnik

Die Haustechnik umfasst die sanitären, heizungstechnischen und elektrischen Anlagen.

Hypothek

Sie ist kaum noch gebräuchlich, weil den Kreditinstituten zur Absicherung ihrer Darlehensforderungen die Eintragung einer Grundschuld viel lieber ist. Die Hypothek ist nämlich einem ganz bestimmten Kredit zugeordnet. Je mehr davon getilgt ist , desto geringer ist die Hypothek.

Instandsetzung

Instandsetzungen werden notwendig durch Witterungseinfl√ľsse, Abnutzung oder nat√ľrliche Alterung der Baustoffe.

Isolierung

Isoliert wird gegen Strom und Wasser, auch wenn sich diese Bezeichnung immer noch hartn√§ckig und f√§lschlicherweise f√ľr Schall- und W√§rmed√§mmung h√§lt.

Jahresheizwärmebedarf

Aus den Berechnungen des k-Wertes (W√§rmeschutz), l√§sst sich der theoretische Jahres-Heizw√§rmebedarf ermitteln. Dies ist jedoch nur eine Berechnungsm√∂glichkeit, die nicht dem tats√§chlichen Bedarf entsprechen muss, der von den individuellen Bed√ľrfnissen und Gewohnheiten der Nutzer, besonders bez√ľglich der Raumtemperaturen und Art der L√ľftung, abh√§ngig ist.

Kataster

Verzeichnis aller Grundst√ľcke. Es wird bei den Kataster√§mtern gef√ľhrt.

Klinker

Klinkersteine sind mit sehr hohen Temperaturen gebrannte Ziegel, die sich wegen ihrer Best√§ndigkeit und Frostsicherheit besonders f√ľr die Verblendung bei zweischaligem Mauerwerk eignen.

Kreditbedarf

Ermitteln Sie sorgfältig Ihren Kreditbedarf. Zu niedrig angesetzte Baukosten oder Kaufnebenkosten können Ihre Finanzierung gefährden. Doch auch ein zu hoch angesetztes Darlehen kann teuer werden. Banken verlangen eine Nichtabnahmeentschädigung, wenn Sie einen Teil des Darlehens nicht abnehmen.

Lichte Höhe

Diese Höhe bezeichnet innerhalb eines Raumes die Höhe zwischen Oberkante Fertigfußboden und Unterkante Fertigdecke.

Liegenschaftsbuch

In Karteiform gef√ľhrte Bestandsbl√§tter nach Eigent√ľmer geordnet, die alle Grundst√ľcke eines Gemeindebezirks ausweisen.

Löschungsbewilligung

Die Genehmigung des Berechtigten eines im Grundbuch eingetragenen Rechtes zur Löschung desselben. Sie bedarf der notariellen Unterschriftsbeglaubigung.

MaBV

Die Makler- und Bautr√§gerverordnung ist die Basis und das rechtliche Ger√ľst von Bautr√§gerkaufvertr√§gen. Hier ist unter anderem geregelt, wie die Zahlung des Kaufpreises nach Kaufpreisraten erfolgt und wie ein K√§ufer w√§hrend der Bauphase im Konkursfall des Bautr√§gers gesch√ľtzt ist.

Modernisierung

Von Modernisierung spricht man, wenn die Baukonstruktionen weitgehend erhalten bleiben, durch Verbesserung von Ausstattungsstandards und Erf√ľllung erh√∂hter Anforderungen des Bautenschutzes eine Wertsteigerung erreicht wird.

Nebenkosten

Bei der Planung der Finanzierung sollte ein wichtiger Faktor, der die Gesamtrechnung nicht unerheblich beeinflusst, mit ber√ľcksichtigt werden. So mancher ist schon in Schwierigkeiten geraten, weil die Nebenkosten nicht ausreichend kalkuliert waren. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Notar-, Grundbuch- und Gerichtskosten sowie Grunderwerbssteuer.

Niedrigenergiehaus

Das Niedrigenergiehaus unterschreitet die von der W√§rmeschutzverordnung geforderten H√∂chstwerte des Jahresheizw√§rmebedarfs um mindestens 25 % und wird durch das Eigenheimzulagegesetz mit einem zus√§tzlichen Zuschuss von 400 ‚ā¨ honoriert.

Nießbrauch

Unvererbliches und nicht√ľbertragbares dingliches Recht aus einem Grundst√ľck oder einer Sache in ihrer Gesamtheit Nutzung zu ziehen.

Nominalzins

Der Zinssatz mit dem die Nominalschuld zu verzinsen ist. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Effektivzins, der auch die zus√§tzlichen Kreditkosten ber√ľcksichtigt und daher stets h√∂her als der Nominalzins ist.

Optionstarif

Sie wurden von den Bausparkassen auf den Markt gebracht f√ľr Kunden, die noch nicht wissen ob und wann sie bauen m√∂chten. Bei Options- oder Wahltarifen kann sich der Sparer auch nach Vertragsabschluss noch entscheiden zwischen preisg√ľnstigem Baudarlehen oder h√∂herem Sparzins. Der Nachteil ist die undurchschaubare Tarifvielfalt und die Tatsache, dass diese Tarife meist teurer sind.

Putz

Putzarbeiten werden unterschieden in Innen- und Au√üenputzarbeiten. Sie bilden eine Beschichtung, die die Au√üen- und Innenw√§nde sch√ľtzt.

Regenwassernutzung

Werden Regenwasser und verbrauchtes Wasser aus Bad, K√ľche und Waschk√ľche f√ľr Toilettensp√ľlung, Gartenbew√§sserung etc. genutzt, reduziert sich die Abwassermenge um bis zu 70 %.

Restschuld

Das ist der Schuldenstand des Hausherrn zu einem bestimmten Zeitpunkt oder insbesondere am Ende der vereinbarten Zinsbindungsfrist. Gute Vergleichsgr√∂√üe f√ľr Baufinanzierungsangebote. Bei identischer Darlehensh√∂he, identischer Festschreibungsfrist und identischer Rate, ist der Kredit mit der geringsten Restschuld am g√ľnstigsten.

Sachwert

Der Wert einer Immobilie, der sich zusammensetzt aus dem Bodenwert und dem Zeitwert des Gebäudes. Gegensatz: Ertragswert.

Sch√§tzgeb√ľhren

Zahlen Sie keine Wertsch√§tzungsgeb√ľhren f√ľr ein internes Beleihungsgutachten der Bank, das sie nicht zu sehen bekommen! Verhandeln Sie hartn√§ckig √ľber den Wegfall der Geb√ľhr oder w√§hlen Sie ein Kreditinstitut, das generell keine Kosten f√ľr die Wertermittlung berechnet.

Schätzkosten

Verlangen die Kreditinstitute f√ľr die Ermittlung des Immobilienwertes, um daraus den Beleihungswert zu berechnen. Sie liegen meist zwischen 0,1 und 0,5 % des Sch√§tzwertes oder Darlehensbetrages. Oft werden auch Kostenpauschalen in Rechnung gestellt.

Sondereigentum

Eigentum an einer Wohnung sowie nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen (Teileigentum). Gegensatz: Gemeinschaftseigentum.

Sondernutzungsrecht

Ist das Recht eines Wohneigent√ľmers einen bestimmten Bereich des gemeinschaftlichen Eigentums (z.B. eine Gartenfl√§che) in bestimmter Art und Weise unter Ausschluss der √ľbrigen Wohnungseigent√ľmer zu nutzen.

Sondertilgungen

Freiwillige Sonderzahlung die √ľber die vereinbarten Ratenzahlungen hinausgeht. Wirkt sich laufzeitverk√ľrzend auf ein Darlehen aus. Je nach Darlehensgeber sind verschiedene Sondertilgungen kostenfrei m√∂glich ohne H√∂he und Zeitpunkt vorab zu benennen.

Tilgung

Nutzen Sie das niedrige Zinsniveau dazu, nach Möglichkeit mehr als 1 Prozent zu tilgen.

Tilgungsaussetzung

Die Tilgungsaussetzung ist eine Zeit am Anfang der Laufzeit eines Darlehens, in der keine Raten sondern nur Zinsen gezahlt werden. Es erfolgt also keine Tilgung und die Restschuld bleibt in dieser Zeit konstant.

Tragende Wände

Diese W√§nde nehmen die Kr√§fte aus Decken und anderen dar√ľber liegenden Bauteilen auf und leiten sie nach unten ab.

Umbau

Umbauten verändern die bauliche Substanz und unterscheiden sich darin von Ausbaumaßnahmen.

Vergleichswert

Beim Vergleichswertverfahren werden f√ľr die Beurteilungskriterien vergleichbare Objekte herangezogen, deren Daten an das jeweilige Objekt angepasst werden. Wichtig ist hierbei, dass die Vergleichsobjekte in allen Aspekten mit dem zu sch√§tzenden Objekt √ľbereinstimmen.

Verkehrswert

Das ist der im normalen Gesch√§ftsverkehr auf dem Grundst√ľcksmarkt zu erzielende Preis.

Vorfälligkeitsentgelt

Es f√§llt an, wenn der Hausherr das Hypothekendarlehen vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit k√ľndigt.

Wertermittlung

Zu unterscheiden sind drei Ermittlungsverfahren, und zwar das Vergleichswertverfahren f√ľr alle Nutzungen, das Sachwertverfahren, das meist f√ľr eigengenutztes Eigentum anzuwenden ist, und das Ertragswertverfahren, das f√ľr vermietetes Eigentum oder Mischformen gew√§hlt wird.

Wohnfläche

Zur Wohnfl√§che geh√∂ren nach ¬ß 42 II. BV alle R√§ume die Wohnzwecken dienen, also auch die K√ľchen und B√§der, jedoch nicht Keller, Waschk√ľchen, Trockenr√§ume, Garagen, Abstellr√§ume etc.

Wohnungseigentum

Ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum (z. B. Grundst√ľck, Treppenhaus, Fassade etc.).

Zahlung nach Baufortschritt

Leisten Sie niemals Zahlungen die nicht dem tats√§chlichen Baufortschritt entsprechen. Bei Zahlungen an einen Bautr√§ger m√ľssen zudem alle Voraussetzungen des ¬ß 3 ff der MaBV vorliegen und durch den Notar best√§tigt worden sein. Die MaBV sieht eine Ratenzahlung entsprechend dem Bauablauf mit bis zu sieben Raten vor. Die Zusammensetzung dieser Raten sollte vorab im notariellen Vertrag festgelegt werden. Zahlungen zu sp√§teren als den vorgenannten Zeitpunkten k√∂nnen stets vereinbart werden. Zahlungen zu fr√ľheren Zeitpunkten k√∂nnen vereinbart werden, wenn dem K√§ufer eine B√ľrgschaft ausgeh√§ndigt wird, die den in der MaBV genannten Anforderungen entspricht.

Zinsbindung

Lassen Sie sich einen langfristigen Finanzierungsplan erstellen. Bevorzugen Sie in der derzeitigen Niedrigzinsphase eine lange Zinsbindung von mindestens 10 Jahren. Je knapper Sie kalkulieren m√ľssen, desto eher sollten Sie eine 15- oder 20j√§hrige Zinsbindung ins Auge fassen - trotz des h√∂heren Zinssatzes.

Zwischenfinanzierung

Bereitstellung kurzfristiger Baugelder, deren Ablösung durch Mittel der Dauerfinanzierung vorgesehen ist.